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Einfach abschalten. Doch für wie lange?

 

 

Egal wie toll der Job ist, es gibt immer mal Tage, an denen man sich nach mehr Motivation sehnt, an denen man hofft mehr als nur ein Häkchen auf die „To-Do“ Liste setzen zu können.

Heute zum Beispiel ist so ein Tag. Nach einem längeren Weihnachtsurlaub, nach viel zu viel Essen und viel zu wenig Schlaf. Auch wenn man seine guten Vorsätze erst vor zwei Tagen gemacht hat, scheinen sie heute schon verschwunden zu sein. Ich wollte heute doch wirklich mal mit dem großen Projekt beginnen…Irgendwie will der Motivationsmotor heute doch nicht so recht anspringen.

Es ist kein Verbrechen mal unkonzentriert und unproduktiv zu sein. Es ist auch wichtig mal den Kopf abzuschalten. Mal den Bildschirm zuzuklappen, einen Kaffee zu holen, und sich mit Kollegen über die Silvester Feier auszutauschen.

Um seine Kreativität voll auszuschöpfen ist es sogar essentiell mal die Seele baumeln zu lassen. Wichtig ist nur, nicht in diesem Zustand zu verbleiben!

Fühlt man sich mehr und mehr abwesend, sollte dies jedoch nicht an einem vorbeigehen. Ist man denn überhaupt noch glücklich in seiner Position, wenn man öfters Facebook checkt als seine Emails? Liegt es an Über- oder sogar Unterforderung, oder bringe ich persönliche Probleme mit an den Arbeitsplatz, die die Gedanken schweifen lassen?

Reden Sie mit Ihrem Vorgesetzten und gehen Sie dem Ganzen auf den Grund. Auf Dauer kann dieser Zustand Ihnen nämlich sehr schaden.
Als Arbeitgeber sollten Sie demotivierte Mitarbeiter ebenfalls nicht ignorieren! Ist es ein Einzelfall? Dann liegt es vielleicht doch an der individuellen Person und sollte angesprochen werden. Was kann man tun, dass sich der Mitarbeiter besser fühlt? Bei mehreren unglücklichen Kollegen liegt es aber vielleicht doch eher an Ihnen.
Motivieren Sie Ihre Belegschaft richtig? Gibt es Entscheidungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter? Und wie sieht es aus mit sozialer Zugehörigkeit? Gutes Gehalt und Prämien ziehen bei vielen schon lange nicht mehr.

Um die Motivation zu steigern, und Ihren Mitarbeitern wieder mehr Freude bereiten zu können brauchen Sie nicht mal viel Kreativität:

Zeigen Sie Dankbarkeit zum Beispiel. Wurden die Ordner ungefragt sortiert und weggeräumt? Hat Ihr Kollege das Projekt frühzeitig beendet? Und die nette Empfangsdame lächelt jeden Morgen egal wie grimm das Wetter ist? Lächeln Sie zurück, sagen Sie DANKE und meinen Sie es auch.

Geben Sie Verantwortung ab. Vertrauen Sie ruhig Ihren Mitarbeitern, sie können mehr als Sie denken.

Fangen Sie klein an. Sie müssen nicht sofort 5 Urlaubstage und After-Work Partys ins „Motivationssortiment“ nehmen, behalten Sie jedoch im Kopf, je glücklicher der Mitarbeiter, desto besser die Produktivität und das führt nun eben zu einem besseren Unternehmen!


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